Siemens Energy in Mülheim „Anspracheblitz“ zur Betriebsratswahl

Drei Tage, zehn Zeitslots, mehrere Teams und über 800 persönliche Gespräche – die IG Metall, die Vertrauensleute und viele Kandidatinnen und Kandidaten der Liste WIR FÜR MÜLHEIM – Team IG Metall waren in den vergangenen Tagen im gesamten Werk von Siemens Energy in Mülheim gemeinsam unterwegs und hab

Marcel Weber im Gespräch mit BR Jann Döpke bei Volkswagen in Braunschweig

11. Februar 2026 11. Februar 2026


In einem groß angelegten Rundgang durch zahlreiche Bereiche, Gebäude und Schichten suchten die Teams das persönliche Gespräch mit den Beschäftigten – und stießen dabei auf viel Offenheit und großes Interesse.

Starke Beteiligung, starke Botschaft

Die Teams waren in Fertigung, Logistik, Instandhaltung, Montage, Verwaltung und zahlreichen Spezialbereichen unterwegs. Überall zeigten sich die Kolleginnen und Kollegen ansprechbar, nahmen sich Zeit und nutzten die Gelegenheit, direkt mit der IG Metall und den Betriebsratskandidatinnen und -kandidaten zu sprechen.

Viele Rückmeldungen hatten dabei einen zentralen Kern: „Wir wollen, dass der Betriebsrat sichtbarer ist, ansprechbarer ist und häufiger vor Ort ist.“ Genau das war das Ziel der Aktion — und es wurde eindeutig spürbar erreicht.

Wertschätzung, Offenheit und Präsenz

Die Teilnehmer:innen berichteten von einer positiven Grundstimmung im Werk. Viele Kolleginnen und Kollegen reagierten dankbar auf die Ansprache und nutzten die Möglichkeit, ihre Anliegen weiterzugeben. Kleine Gesten wie die verteilten Knoppers oder eine „WIR FÜR MÜLHEIM“-Postkarte sorgten für einen leichten, freundlichen Gesprächseinstieg.

Besonders stark: Am letzten Tag meldeten Beschäftigte direkt an der Kantine zurück, wie sichtbar die IG Metall und die Kandidatinnen und Kandidaten gewesen seien und wie sehr sie diesen persönlichen Kontakt schätzen.

Timo Lage vom Siemens Team der IG Metall in NRW fasst die Erfahrungen des Anspracheblitzes zusammen: „Wir haben in den letzten drei Tagen richtig Fahrt aufgenommen. Die Beschäftigten sind offen und ansprechbar. Jetzt dürfen wir diesen Schwung nicht verlieren.“ Wencke Hartjes, Betriebsbetreuerin der IG Metall MEO, ergänzt: „Die Kolleginnen und Kollegen haben uns viele wichtige Themen mitgegeben. Das persönliche Gespräch zählt – und genau so wollen wir weiterarbeiten.“

Positives Feedback kommt auch vom Leiter des bundesweit tätigen Siemens Teams der IG Metall, Hagen Reimer: „Die Mülheimer Aktion ist uneingeschränkt zur Nachahmung empfohlen. Betriebsratswahlen sind keine Routineübung, sondern gelebte Demokratie: Die Beschäftigten entscheiden über Aufstellung und Rückhalt ihrer Interessenvertretung für die nächsten vier Jahre. Deswegen sind Kontakt und Transparenz gerade in diesem Zusammenhang so wichtig.“


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