130 Teilnehmer aus dem Bundesgebiet tauschten sich an diesen beiden Tagen zu den Problemen und Aktivitäten im Handwerk aus. Christiane Benner, 1. Vorsitzende und Nadine Boguslawski, Hauptkassiererin der IG Metall haben in ihren Reden auf die Wichtigkeit des Handwerks für die Wirtschaft, aber auch für die IG Metall hingewiesen. Mit dem Blick auf die Koalitionsverhandlungen stellte Christiane Benner das Tariftreuegesetz in den Fokus für das Handwerk: Investitionen des Staates und öffentliche Ausgaben dürfen nur an Betriebe mit fairen Löhnen und guten Arbeitsbedingungen vergeben werden, damit die Kolleginnen und Kollegen gut leben können. In Workshops wurden Themen wie Beschäftigungssicherung, Eingruppierungen und der tarifpolitischen Bildungsoffensive behandelt. Stefanie Janczyk stellte die Sozialstaatsoffensive vor. Hier geht es um viele Angriffe der Arbeitgeber und Verbände auf Sozialstandards, die es zu verteidigen gilt. Als Beispiel nannte Sie, die Rentenberechnung bei 45 Jahren Beschäftigungsjahren, aber auch das allgemeine Rentenniveau.
Die Delegation aus NRW war mit 30 Personen die Größte auf der Konferenz und spiegelt die hohe Zahl der Mitglieder und Aktiven im Bezirk wider: Ein Viertel der IG Metall Mitglieder im Handwerk kommt aus NRW.
Die IG Metall Vertreter aus NRW stellten ihre Aktivitäten auf den Fachmessen SHK in Essen und Elektrotechnik in Dortmund vor. Diese Aktivitäten sind ein gutes Beispiel für gute Branchenarbeit im Handwerk, hier schafft die IG Metall Sichtbarkeit und zeigt sich als starker Partner im Handwerk.
Mülheim, Essen und Oberhausen war durch die zwei ehrenamtlichen Kollegen Uwe Milek, Elektrohandwerk, und Philipp Dechant, KFZ-Handwerk, sowie durch Jariv Schönberg als Handwerkssekretär vertreten.